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Coaching2018-09-21T12:22:04+00:00

Coaching

Lebst du – oder wirst du gelebt?

Kennt ihr das Gefühl, dass euch Dinge passieren, die ihr gar nicht wollt? Oder Ziele die stets Ziele bleiben, weil sie irgendwie nicht in erreichbare Nähe rücken wollen? Sind es Ängste, geringes Selbstwertgefühl oder körperliche Einschränkungen, die euer Leben fest im Griff haben? Macht euch euer Chef, die Nachbarn, der Ehe-Partner oder das geringe Geld das Leben schwer? Nein, das seid ihr selbst – ihr wisst es vielleicht nur noch nicht:

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Das bewusste Denken ist nur ein kleiner Bestandteil des menschlichen Geistes. Der wesentlich größere Teil, der ihn ausmacht, ist das Unterbewusste. Gefühle, Entscheidungen, Bedürfnisse entstehen dort auf Grundlage von gemachten Erfahrungen. Positives erleben wir gern wieder. Aber wenn es um Unangenehmes geht, werden wir dort richtig kreativ und erschaffen die genialsten Vermeidungsstrategien. Blöd nur, wenn sie uns an anderer Stelle blockieren… Es ist tatsächlich nicht der böse Chef oder die zickigen Mitarbeiter, das wenige Geld oder der dicke Bauch, die euer Leben beeinflussen. Es seit ihr selbst, denn ihr seid euer Unterbewusstsein.
Ein Coaching hilft euch zu verstehen, warum ihr so fühlt, denkt und handelt, wie ihr es tut. Ihr erhaltet so das Wissen über die Ursachen und Glaubenssätze, die eure Überzeugungen prägen. Aus Selbst-Verständnis wird Selbst-Bestimmung, denn ihr könnt eure Glaubenssätze hinterfragen: (z. B.) »Bin ich wirklich nur dann liebenswürdig, wenn ich gute Zeugnisse nach Hause bringe?«

Aktuelles zum Thema Coaching

Rote Couch 014: Stephan Volker

Der Iserlohner Autor, Coach und Moderator Andreas Winter lädt auf seine "Rote Couch" Gäste mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Stephan Volker ist eigentlich Software Entwickler. Hier spricht er allerdings von einer speziellen software: Dem menschlichen Geist. Aufgenommen im Andreas Winter Shop im Iserlohner Stadtbahnhof (www.andreaswintershop.de)

Oktober 16th, 2018|

Rote Couch 013: André Henzmann

Der Iserlohner Autor, Coach und Moderator Andreas Winter lädt auf seine "Rote Couch" Gäste mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Andre Henzmann ist Schmerztherapeut und arbeitet mit einer verblüffenden Methode. Aufgenommen im Andreas Winter Shop im Iserlohner Stadtbahnhof (www.andreaswintershop.de)

Oktober 9th, 2018|

Rote Couch 012: Hans-Georg Hoffs

Der Iserlohner Autor, Coach und Moderator Andreas Winter lädt auf seine "Rote Couch" Gäste mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Hans-Georg Hoffs ist Segler und langjähriger Mitarbeiter von Andreas Winter. Hier philosophieren die beiden Freunde über das Segeln und parallelen zum Coaching. Diese Sendung ist zwar etwas länger, als gewohnt, doch dafür auch sehr gehaltvoll. Aufgenommen im Andreas Winter Shop im Iserlohner Stadtbahnhof (www.andreaswintershop.de)

Oktober 2nd, 2018|

Rote Couch 011: Annette Haber

Annette Haber ist tiefenpsychologischer Coach, arbeitet mit Hypnose und betreibt eine Weinbar nähe Dresden (https://www.bodega-andaluza.com/) Leider gibt es nach 7 Minuten eine kleine Tonstörung. Sorry. Es geht also nicht nur um Wein und Sherry, sondern auch um Psychologie. Aufgenommen im Andreas Winter Shop im Stadtbahnhof Iserlohn (www.andreaswintershop.de)

September 25th, 2018|

Rote Couch 010: Ettore Karaian

Der Iserlohner Autor, Coach und Moderator Andreas Winter lädt auf seine "Rote Couch" Gäste mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Ettore Karaian ist Verkäufer für Zirbenholzschlafzimmer. Im Gespräch geht es um Schlaf und Lebensqualität durch innere und äußere Ruhe. Aufgenommen im Andreas Winter Shop (www.andreaswintershop.de)

September 18th, 2018|

Rote Couch 009: Andrea Weyrauch

Andrea Weyrauch ist Business Coach und Sterbebegleiterin für Kinder und Jugendliche. Sie ist zertifizierter Coach nach Andreas Winter

September 11th, 2018|

Coaching – Was ist das?

Das Unterbewusste, der Feind im Schatten?

Unser Unterbewusstsein macht über 90% unseres Wesens aus. Es steuert nicht nur unsere lebenserhaltenden körperlichen Funktionen, wie etwa das Atmen, den Herzschlag oder die Ausschüttung von Hormonen. Es reagiert auch auf alle mentalen Prozesse. Erfahrungen ziehen entsprechende Lernprozesse nach sich, die entweder zur Wiederholung oder Vermeidung anregen. Besonders belastende Erfahrungen lösen sogar Schutzreaktionen (Symptome) aus. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Unterbewusste uns selbst gegenüber niemals »feindlich« gesonnen ist. Das Problem ist, dass viele es aber genau so einschätzen und es bekämpfen, ohne die Gründe seiner Reaktionen zu hinterfragen.

Psycho?

Der Coach taucht in diese Tiefen des Unterbewusstseins hinab, um seine Beweggründe zu enthüllen und mit ihnen zu arbeiten. Er kennt seine Funktionsweisen und weiß, wie innere Überzeugungen funktionieren. Sie arbeiten in einem Bereich, der für viele im Verborgenen liegt und kann von dort aus die größten Veränderungen in Menschen hervorrufen: Meinungen, emotionale Zustände und auch körperliche Reaktionen. 

Manipulativ?

Kann ein Coach mich nicht auch manipulieren? Ja, absolut. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Menschen niemals nicht manipulieren. Alltägliche Aussagen oder Fragen sind bereits eine solche. Denn man erzeugt damit willentlich eine Reaktion im Anderen. Selbst bei banalen Aussagen wie: »Reich mir bitte das Salz rüber«. Die größte Befürchtung, die vorherrscht, ist, dass man gegen den eigenen Willen beeinflusst würde.  Zum Beispiel im Rahmen einer Hypnose gackernd durch das Zimmer rennt, im Glauben man sei ein Huhn. Derartige Effekte werden bei Show- Hypnose auf Bühnen dargestellt. An dieser Stelle kann beruhigt werden: es benötigt immer das innere Einverständnis um Effekte zu erzielen. Bei einem Coaching kommen nicht immer Hypnosen (bzw. Rückführungen) zur Anwendung. Sie sind aber ein effektives Tool zur Ursachenfindung zum Zweck der Symptomauflösung.

Auf ein Coaching einlassen – wozu?

Ein Coaching ermöglicht euch, eurer unbewussten Beweggründe bewusst zu werden. Dementsprechende Reaktionen (Symptome) können infolge aufgelöst werden. Aber auch Faktoren wie »der Innere Schweinehund« erfahren einen leichteren Umgang, wenn nicht sogar eine positive Umwandlung. Ihr lernt euch selbst noch besser kennen, auf tiefer emotionaler Ebene, wodurch ihr eure Handlungsfähigkeit zurückerhaltet. Entwickelt die Schöpferkraft, das eigene Leben so zu gestalten, wie es euren eigenen Bedürfnissen entspricht.

Coaching – der praktische Nutzen

In der Regel wird ein Coaching in Anspruch genommen, wenn es darum geht, etwas über sich selbst herauszufinden. Insbesondere wenn sich unsere Gedanken, Gefühle, Handlungen oder die Gesundheit selbstständig zu machen scheinen. Vorurteile, Ängste, Neid oder Zwänge z. B. entstehen schließlich nicht willentlich. Sie schränken unsere Lebensqualität und Freiheiten ein und wirken sich nicht selten auch körperlich aus. Ein Coaching hilft dabei, die Ursachen hinter diesen Empfindungen zu verstehen und aufzulösen. So entsteht eine neue Sichtweise für jeweilige Situationen, die sowohl die körperliche als auch geistige Handlungsfähigkeit und Freiheit wiederherstellt (kurz: »die Situation wieder in den Griff zu bekommen«).

Nahezu alle erdenklichen Konflikte entstehen durch Informationsmangel. Konflikte mit sich selbst oder anderen ebenso. Das Wissen, warum jemand so denkt, fühlt und handelt, wie er es tut, führt zu (Selbst -) Verständnis. Sehen wir uns das Potential von »Spot« mal an:

1. Fallbeispiel

Spot hat ein bisschen zu viel auf den Hüften und strebt sein Idealgewicht an. Allerdings macht der Jojo-Effekt jeden Erfolg gleich wieder zunichte:

Spot probiert fast alles aus: die 5:2-Diät, Ananas-Diät, Kohl-Diät, Null-Diät, Trennkost, Saftfasten, Blitz-Diät, Schokoladen-Diät und jede Menge Sport. Das Ergebnis bleibt immer dasselbe: er erreicht kurzfristig sein Wunschgewicht und nimmt nach kurzer Zeit wieder zu.

• Alternative: Spot erinnert sich an ein Zitat »Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten«. Also entschließt er sich zu einem Coaching, um die Ursache seines Gewichtsproblems aufzulösen. Er erinnert sich in einer Sitzung an seine Kindheit. Immer, wenn es Spot schlecht ging, tröstete ihn seine Mama, indem sie für ihn zu Mittag etwas kochte.

Ihm wird bewusst, dass er den Trost seiner Mama mit dem Essen verknüpft hatte. Trost, den er nicht loslassen wollte und deshalb zunahm. Seit er mithilfe des Coachings Nahrung nicht mehr als emotionalen Ersatz betrachtet, bleibt der Jojo-Effekt aus. Und er nimmt nicht mehr zu – egal wie viel und was er isst.

2. Fallbeispiel

Spot steckt in einer Krise: Der Chef ist mies drauf, weil der Betrieb nicht gut läuft. Das führt zu einer angespannten Situation unter den Mitarbeitern und ihm selbst. Als wenn das nicht schon genügen würde, gibt es regelmäßige Auseinandersetzungen in der Beziehung und die Finanzen sehen alles andere als gut aus. Spot ist überfordert mit der Situation:

Spot versucht es jedem Recht zu machen, um weitere Konflikte zu vermeiden. Er fühlt sich immer weiter eingeengt und ihm gehen nach und nach die emotionalen Ressourcen aus. Er leidet bald unter Stresssymptomen, wodurch seine Leistungen in allen Bereichen sinken. Er wird reizbar, gerät umsomehr in Konflikte in der Partnerschaft und im Arbeitsumfeld. Im schlimmsten Fall verliert er seinen Job, die Partnerschaft und wird krank.

• Alternative: Spot holt sich Unterstützung. Sein Coach ist emotional nicht eingebunden und sieht daher viel mehr Lösungsansätze die Situation zu schlichten als er. Spot kann seine emotionale Belastung ansprechen, ohne das Gefühl zu haben, jemanden damit zusätzlich zu belasten. Und er bekommt Tipps, wie er die Situation zu Gunsten für sich selbst und aller Beteiligten gestalten kann. Der Stressfaktor sinkt nicht nur, es entsteht auch Verständnis für alle und die Situation löst sich nach und nach auf.

3. Fallbeispiel

Spot hatte schon immer panische Angst vor Spinnen. In einer Teambesprechung passiert dann eines Tages etwas skurriles: Er sieht wie eine kleine Spinne über den Besprechungstisch direkt auf die Hand seiner Chefin krabbelt. Spot reagiert sofort und schlägt voller Panik mit einer Zeitung nach ihr – auf die Hand seiner Vorgesetzten…

Ups… Spot bleibt nichts anderes als sich zu rechtfertigen. Aber rechtfertigt eine Phobie einen solchen Zwischenfall? Ist Spot, Phobie hin oder her, nicht trotzdem verantwortlich für seine Tat? Wenn er Glück hat, ist seine Vorgesetzte sehr nachsichtig mit ihm.

• Alternative: Spot begibt sich in ein Coaching, um solche Situationen von vornherein zu vermeiden. In einer Hypnose erfährt er, dass er eigentlich keine Angst vor Spinnen hat. Vielmehr vor etwas, dass so ähnlich aussieht wie eine solche: Die Hand des Arztes bei seiner Geburt. Spot versteht die Assoziation und dass diese Hand absolut nichts mit Spinnen zu tun hat. Spot begreift, dass er exakt dieser Gefahr nicht mehr ausgesetzt werden kann – und seine Spinnenphobie löst sich schlagartig auf.

4. Fallbeispiel

Spot gerät immer wieder mit seinem Chef in Konflikte. Er hat das Gefühl, dass er stehts mehr Aufgaben bekommt als andere Mitarbeiter und dass sein Chef ihn für Probleme verantwortlich macht. Spot traut sich aber nicht das anzusprechen, geschweige denn zu protestieren:

Spot gerät unter Druck. Er hat das Gefühl immer mehr und mehr leisten zu müssen. Überstunden, um den Anforderungen gerecht zu werden, führen zu »Burn-Out« und Krankheitsausfällen. Spot beginnt vielleicht sogar mit den Mitarbeitern über den Chef herzuziehen und beeinträchtigt damit die Leistungsbereitschaft des Teams. Die Folge: Spot droht die Kündigung – was ihn nur in noch größeren Leistungsdruck bringt.

• Alternative: In einem Coaching erkennt Spot, dass nicht der Chef das Problem ist. Es ist vielmehr die emotionale Assoziation mit seinem Vater. Dieser drohte ihm mit Liebesentzug und gelegentlich vielleicht sogar mit Gewalt. Mit dieser Erinnerung merkt Spot, dass sein Chef als Autoritätsperson unbewusst die Vaterrolle übernommen hatte. Mit dieser Bewusstwerdung stellt Spot fest, dass sein Chef ihm Garnichts schlimmes wollte, im Gegenteil. Er hält ihn für den Kompetentesten im Team. Die Angst löst sich und es entsteht vielleicht sogar eine Freundschaft.

Die hier aufgeführten Fälle mit Spot sind beispielhaft. Jedes Problem hat eine lösbare Ursache. Diese kann jedoch nicht pauschalisiert werden. Jeder Mensch hat andere Erfahrungen gemacht und bewertet diese dementsprechend anders. Daher sind Pauschalaussagen nur in den seltensten Fällen wirksam. Wir nehmen uns die Zeit, eure individuellen Ursachen individuell einer Lösung zuzuführen.